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Dienstag, 4. September 2012

ArgentinienGericht fordert Festnahme von Credit-Suisse-Manager


ArgentinienGericht fordert Festnahme von Credit-Suisse-Manager

Er war amerikanischer Finanzstaatssekretär und ist Manager bei Credit-Suisse, jetzt droht ihm das Gefängnis: Ein argentinisches Gericht ordnete die Festnahme von David Mulford an. Interpol soll eingeschaltet werden.

Buenos AiresEin argentinischer Bundesrichter hat die Festnahme des früheren US-Finanzstaatssekretärs und Credit-Suisse -Managers David Mulford angeordnet. Mulford sei im Verfahren zum Schuldentausch in Argentinien vor elf Jahren nicht zu einer Aussage vor Gericht erschienen, begründete Marcelo Martinez de Giorgi laut der staatlichen Nachrichtenagentur am Montag seine Anfrage bei Interpol, einen internationalen Haftbefehl auszusprechen.


Mulford, der derzeit als Vize-Chairman für das internationale Geschäft bei der Schweizer Bank arbeitet, gilt als einer der Architekten des Schuldentauschs. Dieser schlug fehl und Argentinien wurde 2002 unter einer Schuldenlast von rund 100 Milliarden Dollar zahlungsunfähig.
Das Logo der Credit Suisse. Quelle: AFP
Das Logo der Credit Suisse. Quelle: AFP
Das zuständige Gericht ermittelt seit mehr als zehn Jahren, ob argentinische Regierungsmitarbeiter sich straffällig bei dem Schuldenswap gemacht haben. Der frühere Wirtschaftsminister Domingo Cavallo und Finanzstaatssekretär Daniel Marx sind angeklagt worden.
Die Credit Suisse wollte keine Stellung nehmen.

 http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/argentinien-gericht-fordert-festnahme-von-credit-suisse-manager/7090160.html

Montag, 3. September 2012

The Argentine government is blasting Elliott Associates for a series of subpoenas it calls an “ongoing campaign of harassment.”

Courthouse News Service
 
August 30, 2012
 
By David Lee
 
DALLAS (CN) - Argentina claims in court that subpoenas from a hedge fund about the country's massive bond default dating back to 2001 are part of an "ongoing campaign of harassment."
Argentina filed a motion to quash in Federal Court.

Cyprus-based NML Capital Ltd. is trying to depose nonparty oil companies Apache Oil Corp. and EOG Resources, both of Houston.
Argentina claims the subpoenas are part of a larger "fishing expedition" by which NML is trying to evade the Foreign Sovereign Immunities Act's execution limits, by "demanding extensive, burdensome discovery" about Argentina.

"However, the FSIA, which provides the sole basis for U.S. courts to exercise jurisdiction over foreign states and their property, clearly applies here and does not permit the type of overbroad discovery requested by NML," the motion states. "Indeed, even apart from the FSIA, NML's subpoenas are improper under Federal Rule 26's standard requirements that discovery must not impose an undue burden and must be limited to matters that are relevant."
 
 
FINalternatives

Argentina Attacks Elliott Oil Co. Subpoenas

 
August 30, 2012
 
The Argentine government is blasting Elliott Associates for a series of subpoenas it calls an “ongoing campaign of harassment.”
The two sides have been fighting for years over Argentina’s 2001 default, with Elliott refusing to participate in the country’s restructurings and demanding that it be paid in full on bonds it purchased on the secondary market. Argentina has fought back with claims of sovereign immunity; following a defeat in the U.S. Supreme Court earlier this month, Elliott has taken its fight back to the lower courts. And it is in the U.S. District Court in Dallas that Argentina is taking issue with subpoenas sent to two Houston-based oil companies, subpoenas that the country says are part of a “fishing expedition” and a “demanding, extensive, burdensome discovery.”

Dienstag, 28. August 2012

A0DUDM GdP-Kicker: Zahlung am 15.12.2012 für 2011: EUR-Kicker: 6.04% Zahlung für 2011

Autor: fichtenelch
Datum: 10.08.2012, 13:58
 
Zitat:
Zitat von der kleine Prinz Beitrag anzeigen
... das liegt an der Berechnungsmethode. Die Warrant-Ausschüttung ist nicht proportional zum realen BIP-Wachstum, sondern proportional zur nominalen BIP-Differenz zwischen Real-BIP und Basis-BIP ... siehe Berechnungsbeispiel im Umtauschprospekt 2010 ("Annex G", pdf-Seite 218). Durch das niedrige Wachstum in 2009 (laut Tageblatt "offiziell" 0,8% gegenüber 3,29% beim Basis-BIP) hatte sich der Abstand zwischen Real-BIP und Basis-BIP verringert. Mit den Prospekt-Parametern "BIP-Deflator = 3,5" und "Peso/EUR-Kurs = 6,278" habe ich mal ein Zahlenbeispiel durchgerechnet (Quelle für die Basis-BIP-Zahlen):

2009: Basis-BIP = 327,97, Real-BIP = 398,29
2010: Basis-BIP = 338,68, Real-BIP = 436,13 (= 398,29 x 109,5%)
2011: Basis-BIP = 349,72, Real-BIP = 462,30 (= 436,13 x 106,0%)

EUR-Warrant-Ausschüttung 2009 = 0, weil Real-BIP-Wachstum 2009 (0,8%) <= Basis-BIP-Wachstum 2009 (3,29%)
EUR-Warrant-Ausschüttung 2010 = (436,13 - 338,68) x 3,5 x 0,05 x 0,015387 / 6,278 = 4,18%
EUR-Warrant-Ausschüttung 2011 = (462,30 - 349,72) x 3,5 x 0,05 x 0,015387 / 6,278 = 4,83%

... aber das ist nur ein vereinfachtes Beispiel, weil "BIP-Deflator" & "Peso/EUR-Kurs" natürlich auch variabel sind.

Das ist wie ein Autorennen ... das Basis-BIP-Auto fährt konstant 33 km/h (ab 2015: 30 km/h). Das Real-BIP-Auto fuhr 2009 nur 8 km/h, 2010 aber 95 km/h und 2011 60 km/h. Voraussetzungen für eine Warrant-Ausschüttung:
a) das Real-BIP-Auto liegt am Ende des Referenzjahres vor dem Basis-BIP-Auto.
b) das Real-BIP-Auto fuhr im Referenzjahr durchschnittlich schneller als das Basis-BIP-Auto.
Nicht die Geschwindigkeit, sondern der Abstand zwischen den beiden Autos bestimmt die Höhe der Ausschüttung.
Ich habe mal überschlagen, was für 2011 fällig wäre:

GDP 2011: 459,571
Base GDP 2011: 349,720

Deflator: 4.01 (für 2011)
Quelle: http://brazilianbubble.com/more-mani...nflated-index/

FX-Rates (15.12 bis 31.12.2011):
USD/Peso: 4.30
EUR/Peso: 5.60

Ergebnis:

USD-Kicker: 6.26% Zahlung für 2011
EUR-Kicker: 6.04% Zahlung für 2011



Und der EUR-GDP-Kicker steht gerade bei 9.70%! 

Gruss
Fichtenelch

Montag, 27. August 2012

Die Berufungskammer von New York bestätigte ein Urteil des erstinstanzlichen Richters Thomas Griesa,

arg. tageblatt
Die Berufungskammer von New York bestätigte ein
Urteil des erstinstanzlichen Richters Thomas Griesa,
und wies zwei Banken an, den Gläubigern gegenüber
dem argentinischen Staat (in diesem Fall der Geierfonds
NML-Elliot) Information über staatliche u.a. argentinische
Aktiven zu geben
. Dies betrifft die US-Filaile der
Banco Nación und die Bank of America. Zunächst handelt
es sich darum, dass die Banken Depositen und Anlagen
von Inhabern angeben, die in Argentinien wohnhaft sind,
und besonders die vom argentinischen Staat. Erst danach
kommt die Frage, welche Guthaben pfändbar sind. Im
Prinzip sind es nur solche, die dem argentinischen Staat,
seinen unabhängigen Ämtern und seinen Unternehmen
gehören, sofern es sich nicht um ZB-Reserven und Güter
handelt, die unter diplomatischem Schutz stehen.

Samstag, 25. August 2012

Ein kleiner Flüchtigkeitsfehler hat sich glaube ich bei der A0VTZ1 / A0DUDC eingeschlichen,

Autor: der kleine Prinz
Datum: Heute, 11:17
 
Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Ein kleiner Flüchtigkeitsfehler hat sich glaube ich bei der A0VTZ1 / A0DUDC eingeschlichen, die Zinszahlungen für die aktuelle Couponperiode werden nur mit 2,00% berechnet, es müssten aber 2,26% sein.
Hoppla! Das muss natürlich korrigiert werden ... Update der Excel-Datei "Argentinien & PBA" aus Posting #2932.
Angehängte Dateien
Dateityp: zipArgentinien & PBA.zip (25,0 KB, 0x aufgerufen)

. ich wurde gebeten, die WKN A1GLW5 in die PBA-Excel aufzunehmen

Autor: der kleine Prinz
Datum: 29.05.2012, 20:17
 
... ich wurde gebeten, die WKN A1GLW5 in die PBA-Excel aufzunehmen. Cashflows aus der Vergangenheit werden automatisch auf Null gesetzt. Poolfaktoren werden automatisch aktualisiert und bei der Berechnung der Kurswerte berücksichtigt. Ausgewählte Argentinien-Anleihen sind auch dabei ...
Angehängte Dateien
Dateityp: zipArgentinien & PBA.zip (25,7 KB, 106x aufgerufen)

Update der Excel-Datei "Argentinien & PBA" aus dem PBA-Posting #174. Bei Argentinien WKN A0VTZV / A0DUDG war die Anzeige des aktuellen Poolfaktors in Zelle J175 nicht korrekt.

Autor: der kleine Prinz
Datum: Gestern, 17:40
 
... Update der Excel-Datei "Argentinien & PBA" aus dem PBA-Posting #174. Bei Argentinien WKN A0VTZV / A0DUDG war die Anzeige des aktuellen Poolfaktors in Zelle J175 nicht korrekt.

Aufgrund der Erfahrungen des Kollegen "hirschi" beim non-flat-OTC-Kauf von WKN A0VTZV / A0DUDG ist es jetzt möglich, zwischen x-flat-Notiz an dt. Börsenplätzen und non-flat-OTC-Notiz umzuschalten. Trägt man in Zelle C178 "XF" ein (Voreinstellung), dann werden (wie bisher) keine Stückzinsen und keine "Stück-Kapitalisierung" ermittelt.

Bei "C178 ungleich XF" werden jetzt Stückzinsen und (wenn Valuta-Datum < 01.01.2014) auch "Stück-Kapitalisierung" berechnet. Dazu der resultierende x-flat-Kurs in Zelle B184.
Angehängte Dateien
Dateityp: zipArgentinien & PBA.zip (25,1 KB, 19x aufgerufen)